Unser Modell
Wir werden bezahlt, wenn es funktioniert — und vollständig erst, wenn aus Ihrem Azubi eine Fachkraft in Ihrem Betrieb geworden ist.
Wie wir bezahlt werden
Das Übliche in dieser Branche ist eine Vorauszahlung bei Vertragsschluss und der Rest bei Einreise. Dann ist der Vermittler bezahlt, bevor sich zeigt, ob die Vermittlung etwas taugt. Wir machen es umgekehrt.
Kein Vorschuss
Vor der Unterschrift unter den Ausbildungsvertrag fließt kein Geld. Erstgespräch, Suche in Accra, Auswahl, Sprachkurs, Videogespräche — das alles läuft auf unser Risiko.
Erste Rate nach der Probezeit
Nicht bei Einreise, nicht bei Ausbildungsbeginn. Erst wenn beide Seiten die Probezeit hinter sich haben und die Zusammenarbeit trägt.
Abbruch beendet die Zahlungen
Endet die Ausbildung vorzeitig, entfallen alle noch offenen Raten. Wir tragen den Verlust mit, statt ihn Ihnen zu überlassen.
Die letzte Rate hängt an der Übernahme
Vollständig bezahlt werden wir erst, wenn Sie den Azubi nach dem Abschluss behalten. Damit haben wir über vier Jahre dasselbe Interesse wie Sie.
Was Sie dafür bekommen
Ein Preis für die gesamte Vermittlung — von der Auswahl in Accra bis zur Begleitung nach der Ankunft. Keine Grundgebühr, keine Bearbeitungspauschale, keine Nebenkosten, die später dazukommen.
Vor der Auswahl
- Persönliche Vorauswahl in Accra durch unseren Partner vor Ort
- Prüfung von Schulzeugnissen und Urkunden auf Echtheit
- Abgleich der technischen Vorbildung mit Ihrem Gewerk
- Begleitung durch den Deutschkurs bis Niveau B1
Bei der Auswahl
- Kandidatenprofile mit Zeugnissen und Sprachnachweis
- Videogespräch mit jedem Kandidaten, bevor Sie sich entscheiden
- Sie entscheiden — wir schlagen vor
Im Verfahren
- Vorbereitung des Ausbildungsvertrags und der Kammereintragung
- Der detaillierte Ausbildungsplan, den die Botschaft verlangt
- Begleitung der Zustimmung durch die Bundesagentur für Arbeit
- Vorbereitung des beschleunigten Verfahrens
- Vollständige Begleitung des Visumverfahrens in Accra
- Ein fester Ansprechpartner, der den Stand kennt
Nach der Ankunft
- Organisation der Anreise nach Deutschland
- Anmeldung, Bankkonto, Krankenversicherung
- Anmeldung an der Berufsschule
- Merkblatt „Faire Integration" (seit 2026 Pflicht für Sie)
- Erreichbar für Sie und den Azubi, auch nach den ersten Monaten
Die vier Raten
| Fällig, wenn … | Anteil | Betrag | Ungefähr |
|---|---|---|---|
| die Probezeit abgeschlossen ist | 40 % | 1.600 € | 3–4 Monate nach Ausbildungsbeginn |
| die Zwischenprüfung bestanden ist | 20 % | 800 € | etwa nach der Hälfte der Ausbildung |
| die Abschlussprüfung bestanden ist | 20 % | 800 € | Ende der Ausbildung |
| Sie den Azubi nach dem Abschluss übernehmen | 20 % | 800 € | im Anschluss |
Die letzte Rate ist Absicht: Wir werden erst dann vollständig bezahlt, wenn aus Ihrem Azubi eine Fachkraft in Ihrem Betrieb geworden ist. Damit tragen wir das Bleiberisiko mit — und haben dasselbe Interesse wie Sie. Bricht die Ausbildung vorher ab, entfallen die noch offenen Raten.
Der Preis
4.000 €
netto je vermitteltem Auszubildenden
Wir nennen die Zahl offen, weil neun von zwölf Anbietern in diesem Markt es nicht tun. Sie sollen vor dem ersten Telefonat wissen, woran Sie sind. Bei mehreren Ausbildungsplätzen im selben Jahrgang sprechen wir über einen Staffelpreis.
Was ausdrücklich nicht dabei ist
- Die Gebühr für das beschleunigte Verfahren — 411 €, direkt an die Ausländerbehörde
- Unterkunft oder eine höhere Ausbildungsvergütung, falls für den Nachweis des Lebensunterhalts nötig
- Die Ausbildungsvergütung selbst und Ihre üblichen Ausbildungskosten
- Eine Garantie auf ein bestimmtes Ankunftsdatum — die kann Ihnen niemand geben
Was Ihnen die Fachkraft wert ist, die Ihnen sonst fehlt
Zuerst das, was gegen uns spricht
Ein Ausbildungsplatz, den Sie nicht besetzen, kostet Sie während der Ausbildungszeit nichts — er spart sogar. Ein Azubi im Handwerk kostet netto rund 7.700 € im Jahr: Bruttokosten abzüglich der produktiven Leistung, die er schon erbringt (BIBB-Kosten-Nutzen-Erhebung 2022/23). Über dreieinhalb Jahre sind das rund 27.000 €, die der leere Platz einspart.
Wir sagen das lieber selbst, als dass Sie es nachrechnen und uns nicht mehr glauben. Die Rechnung beginnt erst nach der Abschlussprüfung — dort geht es dann allerdings um andere Größenordnungen.
Denn was Ihnen fehlt, ist nicht der Azubi, sondern die Fachkraft von 2031. Ab dort kostet jeder Tag ohne sie Geld — und zwar genau dann, wenn die Babyboomer in Ihrem Betrieb in Rente gehen.
erfolgsbasiert, in vier Raten nach dem Ausbildungsstart
was es im Schnitt kostet, eine fertige Fachkraft extern zu gewinnen — BIBB 2022/23
so lange bleibt eine SHK-Gesellenstelle im Schnitt leer (Bundesagentur für Arbeit), bei rund 100 € entgangenem Deckungsbeitrag am Tag
beides zusammen — und ohne Erfolgsgarantie, denn in 59 von 115 Handwerksberufen fehlt der passende Bewerber am Markt
Woher die 100 € am Tag kommen: 1.300 verrechenbare Stunden zu 70 € ergeben rund 91.000 € Umsatz; ein Geselle kostet mit allem etwa 53.000 €. Bleiben rund 38.000 € im Jahr, gut 100 € am Tag. Rechnen Sie das mit Ihren eigenen Zahlen nach — mit Ihrem Verrechnungssatz und Ihren produktiven Stunden. Wenn Sie keine Aufträge ablehnen müssen, fällt die Rechnung kleiner aus, und dann sagen wir Ihnen das auch. Im Erstgespräch machen wir das gern gemeinsam.
Die Rechnung in einem Satz
4.000 €, verteilt über vier Jahre und gekoppelt an Erfolge — das entspricht etwa 40 Tagen, die Ihnen ein Geselle fehlt, und rund einem Zehntel dessen, was ein einziger externer Besetzungsversuch kostet. Den Sie in ein paar Jahren ohnehin unternehmen müssen, wenn Sie heute niemanden ausbilden.
„Anderswo geht das günstiger"
Stimmt teilweise. Es gibt Programme von Verbänden und aus Fördermitteln, die 750 € oder gar nichts verlangen — deren Preis bildet aber nicht die Kosten ab, sondern einen Zuschuss. Dafür bekommen Sie dort in der Regel keine persönliche Auswahl vor Ort, keine Begleitung des Sprachkurses und niemanden, der das Visumverfahren für Sie übernimmt. Kommerzielle Vollanbieter liegen dagegen meist zwischen 5.000 und 8.000 €.
Wir liegen bewusst dazwischen. Und wenn Ihnen jemand eine Vermittlung anbietet, die für alle Beteiligten kostenlos ist, lohnt die Rückfrage, wer sie dann bezahlt.